Wenn Entscheiden mehr Energie kostet, als es von außen aussieht

Eine Entscheidung kann von außen winzig wirken: Was soll gegessen werden? Welcher Termin passt? Welches Produkt ist besser? Für manche autistische Menschen steckt dahinter jedoch ein komplexer Prozess. Informationen müssen gesammelt, Möglichkeiten verglichen, Konsequenzen abgeschätzt und Unsicherheiten ausgehalten werden. Besonders schwierig kann es werden, wenn viele Optionen offenstehen, eindeutige Kriterien fehlen oder eine Entscheidung Veränderungen mit sich bringt. Dann ist „Entscheide dich doch einfach“ häufig keine Hilfe. Mehr Klarheit, weniger Optionen und ausreichend Zeit können wesentlich entlastender sein.

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Autor:innen

  • Foto von Katja Hageneier

    Katja Hageneier

    Expertin für Neurodiversität

Quellen

  1. Hwang et al. (2020). The relationship between intolerance of uncertainty and anxiety in autism:

    A systematic review and meta-analysis. PubMed Central (PMC)

  2. Macchia et al. (2025). Autistic Adults Avoid Unpredictability in Decision-Making. Journal of Autism and Developmental Disorders. PubMed Central (PMC)
  3. Moore et al. (2022). The Mediating Effects of Alexithymia, Intolerance of Uncertainty, and Anxiety… Journal of Autism and Developmental Disorders. PubMed Central (PMC)
  4. Zalewska et al. (2023). Toward understanding and enhancing self-determination:

    a qualitative exploration with autistic adults. PubMed Central (PMC)

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