Autismus ist keine Krankheit – Politik für eine neurodiverse Gesellschaft

Autismus ist keine Krankheit – Politik für eine neurodiverse Gesellschaft

Wie würde eine Gesellschaft aussehen, die Unterschiede nicht nur akzeptiert, sondern als Teil der menschlichen Vielfalt versteht? Jodie Hare stellt genau diese Frage und beantwortet sie aus der Perspektive einer autistischen Frau, die gelernt hat, dass Veränderung nicht bei Einzelnen beginnt, sondern in den Strukturen, in denen wir leben. Das Buch zeigt, warum Neurodiversität ein politisches Thema ist und warum es kein „normales“ Gehirn gibt. Es fordert dazu auf, Bildung, Arbeit und Zusammenleben neu zu denken – weg von Anpassung, hin zu echter Zugänglichkeit und Gleichberechtigung. „Autismus ist keine Krankheit“ ist ein Plädoyer für eine Welt, in der neurodivergente Menschen nicht nur Platz finden, sondern mitgestalten. Wir empfehlen dieses Buch, weil es Wissen mit Haltung verbindet und zeigt, dass Akzeptanz nicht Mitleid bedeutet, sondern Gerechtigkeit.