- ADHS
Mit dem Zyklus statt gegen dich: Warum zyklusbasiertes Selbstmanagement bei ADHS so viel verändern kann
Manche Wochen fühlen sich erstaunlich produktiv an. Andere, als wären unsere bisherigen Strategien und Erfolge einfach ausradiert worden. Als müssten wir plötzlich noch einmal komplett bei Null anfangen. Gerade lief alles noch ziemlich gut, aber auf einmal wissen wir überhaupt nicht mehr weiter - weil einfach nichts mehr funktioniert. Viele Frauen mit ADHS erleben solche Muster und versuchen immer wieder, neue Lösungen für ihre “Tiefphasen” zu finden. Treten diese jedoch trotz aller Bemühungen immer wieder auf, kann sich das ziemlich frustrierend oder gar entmutigend anfühlen. Was wir in unseren Bemühungen jedoch oft übersehen, ist, dass wir als Frauen jeden Monat (unterschiedlich starke) zyklische und hormonelle Schwankungen erleben. Dadurch hat jede von uns ihren ganz eigenen Rhythmus, der nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Gehirnaktivität beeinflussen kann. Ein ziemlich starkes Instrument also, das wir uns bei unseren Planungen und Bemühungen viel öfter zunutze machen dürfen. Genau dafür soll dir dieser Beitrag eine Grundlage geben. Wir schauen uns an, wie der weibliche Zyklus deine ADHS-Symptome beeinflussen kann, welche vier Phasen dein Gehirn dabei durchläuft und was zyklusbasiertes Selbstmanagement konkret bedeuten kann.
